Der Olivenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist in der mediterranen Region beheimatet. Wie kaum eine andere Pflanze steht der Olivenbaum für mediterranes Ambiente. Sein in jungen Jahren noch glatter Stamm wird mit den Jahren immer stärker gefurcht und knorriger, darüber breitet sich die silbrig schimmernde Krone aus.

Immer mehr Menschen möchten sich auch ein Stückchen südliches Flair in den heimischen Garten holen. Dank moderner Züchtungen ist das mittlerweile auch kein Problem mehr. Beim Olivenbaum greift man gerne auf die spanischen Sorten zurück, die schon von Natur aus winterhart sind. Einen solchen Olivenbaum lässt man auch gut auf der Terrasse oder im Garten überwintern.

Steht er in einem Kübel sollte man den Olivenbaum zum Überwintern ins Haus holen. An einem etwa 10° bis 12° kühlen aber hellen Ort wird er den Winter problemlos überstehen. Man sollte ihn vorsichtig weitergießen, aber die Wassermenge schrittweise reduzieren, damit der Baum über den Winter nicht die Blätter abwirft. Steht der Baum im Garten, passiert ihm bei Temperaturen bis -7° nichts, dagegen ist unempfindlich. Wird der Winter allerdings kälter, sollte man frühzeitig daran denken, dem Olivenbaum das Überwintern zu erleichtern und ihn gegen den Frost schützen.

Im Fachhandel gibt es Baumschutzfolien und -vlies. Diese sollte man sich besorgen und den Baum gut einpacken. Vor allem die empfindliche Krone braucht Schutz. Dauert die Kälte länger an, darf man auch das Lüften nicht vergessen. Denn unter seiner Umhüllung erfriert der Baum zwar nicht, kann aber auch nicht atmen. Sobald die Temperaturen dann wieder über 0° liegen, kann man die Umhüllung entfernen, bzw. den Kübel nach draußen stellen und der Natur ihren Lauf lassen. Ist es gelungen, den Olivenbaum zu überwintern, wird er im kommenden Sommer in alter Schönheit erstrahlen und Früchte tragen.

(INT)

Relevante Kategorien: Allgemein, Gartenallerlei, Pflanzenpflege.