Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zur Rosenpflege noch einiges mehr gehört, als nur gießen und etwas düngen. Zu nennen wäre da der richtige Boden, die Bewässerung, richtiger Dünger und die beste Art zu überwintern.
Die Rose bevorzugt lehmhaltigen Boden, die sehr viel Humus enthalten. Sandiger Boden kann mit letztgenanntem angereichert werden, genauso wie Boden, der sehr tonhaltig ist. Bei Moorboden ist etwas zu sauer für Rosen, was aber nicht heißt dass man sie nicht halten kann. Die Erde sollte dann nur mit Humus, Kalk und Lehm angereichert werden.
Rosen sollten wöchentlich gewässert werden. Dabei achte ich meist darauf, dass die Blätter und Blüten nicht begossen werden, da dies den Pilzbefall fördert.
Gedüngt werden können Rosen mit Stickstoff und Volldünger. Allerdings nehme ich zur Düngung auch gerne Kali und Phosphor. Stickstoff sollte ab Juli nicht mehr benutzt werden, da sonst die Triebe nicht richtig auswachsen.
Beim Schnitt schneide ich meist die ganze Dolde und das nächste Blatt ab, so kommt die Rose im nächsten Sommer wieder besser. Im Großen und Ganzen ist es so, dass je mehr man abschneidet, umso kräftiger wird der nächste Trieb.
Der Winterschutz beginnt schon beim einpflanzen. Die Veredelungsstelle sollte mindestens 8 Zentimeter unter dem Boden sein. Im Winter kann man die Rose mit Tannenzweigen umlegen, Rosen in Kübeln sollten dunkel, kühl und vor allem windgeschützt untergebracht werden. Tannenzweige sind auch bei Rosenbögen und Kletterrosen gut geeignet, um sie damit abzuhängen. Der Winterschutz kann gegen Ende März - Anfang April entfernt werden.
(TB)