Der Anblick der Heckenrose kann lange erfreuen, sie ist ein widerstandsfähiger, sehr stark wachsender, pflegeleichter Strauch. Die Heckenrose erfreut nicht nur das Auge, sondern auch Vögel, Insekten und andere Gartenbewohner. Die Rosenhecke bietet den gefiederten Freunden Schutz und Nistgelegenheit, dem Igel ein Versteck und die Insekten schätzen Blüten wie Blätter und Zweige.

Zeit bringt Rosen und durch einen Schnitt zur rechten Zeit wird die Heckenrose ihre sowohl dekorative als auch ökologische Aufgabe im Garten lange erfüllen. Einmalblühende Rosen, wie die Rambler-Kletterrose, vertragen keinen radikalen Schnitt im Frühjahr, eine vorsichtige Auslichtung direkt nach der Blüte ist empfehlenswert. Für Heckenrosen ist der jährliche Schnitt eher ein kosmetischer Eingriff, der Größe, Optik und Wachstum in Form halten soll. Die Pflanze soll auch von aneinander schabenden oder sich kreuzenden Zweigen befreit werden. Dabei ist zu beachten, dass sich an den Schnittstellen meist neue Triebe bilden. Alle drei bis vier Jahre ist ein radikaler Einsatz der Rosenschere anzuraten, um verholzte Triebe und totes oder krankes Holz zu entfernen und einem Lochwuchs vorzubeugen.

Der goldene Schnitt:
Die richtige Schnittstelle beim Schneiden von Heckenrosen zeigt keine sichtbaren braunen Flecken, sondern ist weiß oder hellgrün. Der richtige Schnitt ist leicht schräg über einer Knospe anzusetzen, das richtige Werkzeug ist eine scharf geschliffene, gut gereinigte Rosenschere. Dadurch werden sowohl unnötig große Wunden und Quetschungen als auch die Übertragung von Krankheitserregern und Schädlingen vermieden.

(TB)

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